Mental Lockdown – The Dictatorship of Public Opinion

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DE

Man sagt, wir lebten in einem freien Land, in dem Jeder tun und lassen könne was er möchte. In dem man sagen kann was man denkt und glauben kann an wen man will. Meinungsfreiheit wird zumindest auf dem Papier hier großgeschrieben, doch fühle ich mich als Mensch, der in der letzten Diktatur auf dem europäischen Kontinent aufgewachsen ist, Heute gefangener denn je in einer absurden Diktatur der veröffentlichten Meinung. Diese hat weitreichende Konsequenzen für mich und meine Umwelt und wird von vielen als so einschneidend empfunden, dass es bereits zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft geführt hat, die mich beängstigt und stetig fortschreitet.

Lasst uns ein paar Jahre gedanklich zurück gehen. Als ich als Teenager nach Deutschland zog, faszinierte mich, wie kontrovers mit anderen Schülern und Lehrern diskutiert werden konnte. Es ging oft um Politik & Religion und die Ansichten lagen Lichtjahre auseinander. Meist verliefen die Diskussionen konstruktiv, doch selbst wenn nicht kamen wir allerdings grundsätzlich ohne persönliche Angriffe aus und verwechselten nie den Menschen mit seinen Ansichten. Mit dem ertönen der Pausenklingel endete die kontroverse Auseinandersetzung stets und man war wieder Mitschüler & Freunde.

Diese Zeiten sind vorbei.

Dank des Internets und anonymer Shitstorms haben wir in Deutschland die Debattenkultur weitgehend verloren. Es zählt was alle posten und wiederholen. Pluralität ist Vergangenheit und die Meinung der Massen & Medien zumindest kritisch zu hinterfragen wird mit enormer Radikalität begegnet.

Normalerweise äußere ich mich nie zu kritischen Themen auf meinen Kanälen und zunehmend auch im privaten Leben, da ich mich zum Einen in vielen Themenbereichen nicht gut genug auskenne und zum Anderen weiß, dass man in den ständig wechselnden Strömungen und Trends mit der eigenen Meinung oft nur verlieren kann. Für mich gibt es grade bei kritischen Themen oft kein klares Richtig oder Falsch. Die Corona-Krise ist für mich in dieser Hinsicht ein Novum und ich wurde ungewollt in eine Diskussion hineingezogen, die mich zutiefst erschreckt und nachdenklich gemacht hat.

Als ich die Pressereise Richtung Thailand antrat, gab es in Deutschland grade 2000 Menschen die positiv auf Covid 19 getestet worden waren. Die Grenzen waren offen und es gab weltweit kaum Quarantänemaßnahmen. Vielleicht habe ich als Russin eine andere Auffassung dessen, was gefährlich ist und was nicht, aber ich habe das Virus und insbesondere die Reaktionen der ganzen Welt, sowohl der Menschen im Allgemeinen und der Regierungen im Besonderen, darauf zu diesem Zeitpunkt sicherlich sehr unterschätzt. Genauso unterschätzt habe auch ich Eure Reaktionen.

Auch wenn sich die Wogen schnell geglättet haben und bereits Jetzt die Stimmung wieder umschwingt haben mich manche Nachrichten von Euch sehr beschäftigt. Zum Einen natürlich die negativen, in denen mir fast der Tod gewünscht und bösartigste Beleidigungen mir entgegengeworfen wurden. Zum Anderen (und das war eigentlich noch erstaunlicher) die vielen unter Euch, die mir geschrieben haben, dass Sie die Dinge anders sehen als in den Massenmedien dargestellt, sich aber nicht trauen Dinge im Freundeskreis, der Familie oder auf der Arbeit in Frage zu stellen. Ich weiß nicht welches Vorgehen sich in der aktuellen Krise als richtig herausstellen wird, aber kritische Fragen dürfen nicht zur sozialen Stigmatisierung führen. Viele von uns müssen diesen Gedanken aus ihrem Kopf bekommen, dass alles was von den Medien oder der Regierung kommt auch richtig ist und nicht hinterfragt werden darf. Das ist nicht Demokratie sondern ihr heimliches Ende.

Das fängt in der aktuellen Situation schon bei der Wortwahl an, die viele auf Instagram wählen. Ich habe viele Postings gesehen mit dem Text: „Deine Großeltern sind in den Krieg gezogen um Leben zu retten, du musst nur auf dem Sofa sitzen bleiben – verkack es nicht.“ Wenn ich Deutsche wäre, würde mich dieser so viel zitierte Satz aus mehreren Gründen beunruhigen. Aber auch ohne den Kriegsvergleich, setzt das Ende des Satzes, Menschen bewusst unter einen hohen sozialen Druck. Andere posteten Bilder von Menschen die im Park unterwegs waren mit der Unterschrift: „Makes me so sad and angry“, „Wie kann man so dumm sein“ etc. Nun, unabhängig davon, was am Ende das richtige sein wird (wie gesagt Maße ich mir nicht an das zu wissen) kann es nicht der richtige Weg sein, Menschen an den sozialen Pranger zu stellen. So lange es kein Gesetzt gibt, dass den Leuten das spazieren im Park verbietet sollte Ihnen dieses Recht auch zugestanden werden – egal ob es jemandem passt oder nicht.

Meinung wird gemeinhin mit Fachkenntnis verwechselt. Ein Artikel bei FAZ oder Spiegel Online ist kein Artikel eines wissenschaftlichen Journals. Die Artikel enthalten Meinungen und Zeitgeist, der längst nicht immer durch Statistiken und Wissenschaft belegt ist. Nur weil ein Medium als seriös gilt, heißt das nicht, dass dort verbreitete Informationen sich nicht nachträglich als falsch herausstellen. Spätestens seit dem Fall Relotius sollte jedem klar sein, dass nicht alles was in den aktuellen Zeitgeist passt und dem Leser gefällt auch der Wahrheit entsprechen muss. Das ist kein Angriff gegen den Journalismus in Deutschland, denn wir haben tolle Journalisten, aber nicht jede Information sollte unreflektiert aufgenommen und weiterverbreitet werden. Letztlich sind alle Magazine primär Auflage- und Umastzorientiert und schreiben das was sich am besten verkauft und bei den Massen den größten Anklang findet.

Wir leben in einer Zeit, in der das Statement „Keine Ahnung“ in meinen Augen schon als hochintelligent gewertet werden muss. Im Zeitalter des Smartphones meinen viele, sich mal eben die Wikipedia Einleitung durchzulesen reicht, um sich eine Meinung zu noch so komplizierten Themen bilden zu können. Das Internet führt so schließlich ironischerweise zu weniger Pluralität und erhöht nur das Echo bestimmter Strömungen, die sich manchmal so schnell wie ein Wimpernschlag ändern können. Beispiele gibt es dafür zu viele.

Denken wir an die Flüchtlingsdebatte zurück. Zu Beginn las man von Willkommenskultur – nach der Silvesternacht von Köln 2015/16 las man plötzlich nur noch von Vergewaltigungen und aus den Willkommenen wurden direkt Verbrecher in den Medien. Bis Heute hat keine ruhige, reflektierte & weniger radikale Betrachtung des Themas in den Massenmedien stattgefunden.
Doch damit der Beispiele nicht genug: Als die Jugend für Friday for Future auf die Straßen ging und Greta von Thunberg über die Bildschirme flimmerte war der Klimawandel Thema Nummer 1. Rasant wurden Vielflieger und Diesel-/ Geländewagenfahrer in den Medien radikal angegriffen. Jede vorsichtige & abwartende Stimme wurde direkt nieder gemacht. Nicht besser waren die Stimmen derer, die Greta vorab als krankes Kind darstellten, um sie und die Bewegung dahinter verstummen zu lassen. Statt gemeinsam rationale Wege zu suchen, verstieg man sich in gegenseitige Angriffe. Ich könnte jetzt leider noch ewig Beispiele aus den letzten 2-3 Jahren anführen, in denen deutlich wird, wie aggressiv und emotional die Debattenkultur in Deutschland inzwischen ist.

Nochmal: Ich kenne mich mit den oben genannten Themen nicht aus, aber höre mir grundsätzlich verschiedene Standpunkte an, ohne jemanden zu verurteilen. Generell sollte in unsrer Gesellschaft aber mindestens gelten, dass unterschiedliche Meinungen nicht radikal mundtot gemacht werden oder sogar zu negativen Konsequenzen wie öffentlichen Shitstorms, Jobverlust oder Kündigung der Freundschaft etc. führen.

Die meisten in diesem Land sind in der Demokratie aufgewachsen und wissen offenbar nicht, wie kostbar die persönliche Freiheit, vor allem aber das sagen und denken zu dürfen was man möchte ist. Als Weißrussin habe ich ein sehr sensibles Gespür für diese so kostbare Freiheit und habe Sie, als ich vor Jahren nach Deutschland kam sehr geschätzt. Heute jedoch läuten meine Alarmglocken zunehmend auf und wie radikal viele unreflektierte Meinungen nachplappern und andere abkanzeln, beleidigen und einschüchtern beängstigt mich zutiefst.

Wir sollten aufhören unsere Gedanken einzusperren, andere Stimmen zu ersticken und uns über Andere zu stellen. Sich neue Meinungen anzuhören eröffnet immer auch die Möglichkeit voneinander lernen zu können. Offen zu sein ist eine Chance, selbst wenn man schlußendlich entscheidet die andere Meinung nicht anzunehmen. Wir hören achtdimensionale Musik, aber blenden bewusst alle Dimensionen aus wenn es um unser Leben geht.

Eure PALINA KOZYRAVA

 

 

ENG

We say we live in a free country where everyone can do whatever they want. In which you can say what you think and believe in everything you want. Freedom of expression is written bold on paper, but as a person who grew up in the last dictatorship on the European continent, I feel more trapped than ever in an absurd dictatorship of published opinion. This has far-reaching consequences for me and my environment and is felt to be quite drastic by so many that it has already led to a deep division of our society, which frightens me but progresses steadily.

Let’s mentally go back a few years. When I moved to Germany as a teenager, I was fascinated by the controversial discussions with other students and teachers in the German schools. It was often about politics & religion and the points of view were far from each other. Most of the discussions were constructive, but even if not, we basically managed to do it without personal attacks and never confused people with their views. With the ringing of the bell, the controversial discussion always ended and we were classmates and friends again.

Those days are over.

Thanks to the internet and anonymous shitstorms, we have largely lost the debate culture in Germany. It counts what everyone posts and repeats. Plurality is a thing of the past and even a careful critical questioning of the opinion of the masses and the media is met with enormous radicalism.

I usually never comment on critical topics on my channels and increasingly also in my private life, because on the one hand I do not consider myself an expert in all topics & areas and on the other hand I know that in times of constantly changing trends and streams stating your opinion makes you quite vulnerable. For me, there is often no clear right or wrong when it comes to critical issues. The Corona crisis is a novelty for me in this regard and I was involuntarily drawn into a discussion that deeply frightened me and made me think.

When I started the press trip to Thailand, there were just 2000 people in Germany who had been tested positive for Covid 19. The borders were open and there were hardly any quarantine measures worldwide. Perhaps, as a Russian, I have a different views on what is dangerous and what is not, but I have certainly underestimated the virus and in particular the reactions of the whole world, both people in general and governments in particular, to the crisis at this time. I also underestimated your reactions.

Although the waves have quickly smoothed out and the mood is already changing again, some of your messages have kept me very busy. On the one hand, of course, the negative ones, in which some almost wished my death and the most vicious insults were thrown at me. But on the other hand (and that was actually even more astonishing) the many of you who wrote to me that they see things differently than shown in the mass media, but do not dare to question things in their own circle of friends, family or at work . I do not know which approach will turn out to be correct in the current crisis, but critical questions must not lead to social stigmatization. Many of us have to get this thought out of our heads that everything that comes from the media or the government is correct and should not be questioned. This is not democracy but its secret end.

In the current situation, this starts already with the choice of words that many choose on for example on Instagram. I saw many postings with the text: „Your grandparents went to war to save lives, you just have to stay on the sofa – don’t screw it up.“ If I were German, this commonly used sentence, would leave me worried for several reasons. But even without the war comparison, the end of the sentence deliberately puts people under high social pressure. Others posted pictures of people jogging and walking out in the park with the subnote: „Makes me so sad and angry“, „How can you be so stupid“ etc. Well, regardless of what will be the right thing in the end (as I said I don’t think I know the answers b any means) it is not be the right way to stigmatize people. As long as there is no law prohibiting people from walking in the park, they should also be granted this right – whether it suits someone or not.

Opinion is commonly confused with expertise these days. An article at FAZ or Spiegel Online is not an article in a scientific journal. The articles contain opinions and zeitgeist, which is by no means always backed up by statistics and science. Just because a medium is considered reputable does not mean that the information distributed there does not subsequently turn out to be wrong. At the latest after the Relotius case, it should be clear to everyone that not everything that fits the current zeitgeist and that the reader likes must also be true. This is not an attack on journalism in Germany, because we have great journalists, but not all information should be taken for truth and repeated without reflection. Ultimately, all magazines are primarily interested in growth and turnover and write what sells best and is most suitable for the masses.

We live in a time in which the statement “I have no idea” must be seen as highly intelligent in my eyes. In the era of smartphones, many think that just reading through the Wikipedia introduction is enough to form an opinion on the most complicated topics. Ironically, the internet therefore ultimately leads to less pluralism and only increases the echo of certain trends, that can change within the blink of an eye. There are too many examples of this unfortunately.

Let us think back to the refugee debate in Germany. At the beginning you read only about the welcome culture – after New Year’s Eve in Cologne 2015/16 you suddenly only read about rapists and the formerly welcome people became suddenly criminals in the mass media. Up until today, no calm, reflected & less radical consideration of the topic has taken place in the mass media in my opinion. But there are more examples examples: When the youth took to the streets for Friday for Future and Greta von Thunberg could be seen on any screen, climate change was the number one issue. Frequent flyers and Diesel / SUV drivers were radically attacked in the media. Every careful & waiting voice was silenced & attacked instantly. The voices of those who portrayed Greta as a sick child in order to silence her and the environmental movement behind it were no better. Instead of looking for rational ways together, they attacked one another. Unfortunately, I could now cite many examples from the last 2-3 years, in which it becomes clear how aggressive and emotional the debate culture in Germany is nowadays.

Again: I am not an expert regarding the topics mentioned above, but I try to listen to different points of view without judging them right away. In general, it should at least be taken for granted in our society that different opinions are not radically silenced or that they even lead to negative consequences such as public shitstorms, job loss or termination of friendship etc.

Most in this country grew up in this great democracy and obviously do not know how precious personal freedom, but above all being able to say and think what you want is. As a Belarusian, I have a very sensitive instinct for this precious freedom and I greatly appreciated it when I came to Germany years ago. Today, however, my alarm bells are ringing more and more, and how radically many unreflected opinions are being parroted and others are being insulted and silenced, scares me deeply.

We should stop locking up our thoughts, choking other voices or put others down. Listening to new opinions always opens up the opportunity to learn from each other. Being open is an opportunity, even if you ultimately decide not to accept the other opinion. We listen to eight-dimensional music these days, but deliberately ignore all dimensions when it comes to our lives.

Your PALINA KOZYRAVA

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  1. Maren • 7. April 2020

    Sehr schöner und nachdenklicher Blobpost Palina. Ich habe selbst sowas erlebt und schäme mich, nicht aufgestanden zu sein, für eine Freundin die für ihre politische Meinung sehr krass fertig gemacht wurde im Freundeskreis.

  2. Saskia • 7. April 2020

    Amen!

  3. Мама • 7. April 2020

    очень искренне и смело! Я очень горжусь тобой, Полина! Мне и десятой доли не хватит так открыто высказывайся на такие злободневные темы. Умная и взрослая ! Горжусь и люблю безмерно

  4. Tamara • 8. April 2020

    Hey Süße! Toller Beitrag! Mach weiter so :*

  5. A. • 8. April 2020

    Naja man kann es so oder so sehen. Ich verstehe deinen Punkt. Aber Stell dir mal vor deine beste Freundin sagt zu dir, „hey alle Flüchtlinge raus, ich wähl AFD“…wäre glaube ich schwer, den Menschen dann nicht zwangsläufig mit diesem Statement zu verbinden oder?

    • Constanze • 8. April 2020

      Das finde ich sehr traurig..Es geht doch um so viel mehr bei einer Freundschaft als um die politische Orientierung….

  6. Nadja • 8. April 2020

    Ist echt so, finde man kann gar nichts mehr sagen…ekelhaft wie Menschen einander fertig machen wegen nichts und wieder nichts.

  7. P. S. • 8. April 2020

    Kann man so unterschreiben. Danke für deine schönen persönlichen Beiträge. Das macht echt niemand so von den Bloggern die ich kenne.

  8. Anna • 8. April 2020

    Wir haben uns da auf deiner Reise ja schon ausgetauscht :) Ich habe dieselben Gedanken und Ängste, daher danke ich dir für deinen Text, der zeigt dass man ja eiglt doch nie ganz alleine ist und wenn man die offene Diskussion und Austausch sucht, auch fündig wird. Hoffen wir darauf dass zumindest das so bleibt. Keep up the good work!

  9. Rita • 8. April 2020

    Toller Beitrag!!! Die Menschen sind einfach zu bequem Sachen zu hinterfragen, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Die eigene Meinung muss man ja auch vertreten können. Wie viel einfacher ist es doch sich alles vorsetzen zu lassen und zu allem einfach nur Ja und Amen sagen zu können. Deswegen schwimmt man lieber mit dem Strom um nicht anzuecken, geschweige denn noch kritisiert zu werden in einer Gesellschaft wo es mehr zählt was du hast als wer du bist.
    Mach weiter so!!!

  10. Tanja H. • 9. April 2020

    Hello Palina,

    Ein sehr guter und nachdenklicher Beitrag. Ich habe am Anfang auch gedacht „wie kann man jetzt verreisen“ und so weiter…aber nach so vielen Tagen mehr oder weniger eingesperrt in der Wohnung denke ich anders. Keine Ahnung ob es was gebracht hat aber wenn Leute dich so beleidigt haben, dafür dass du einfach deinen Job gemacht hast geht das einfach zu weit! Wäre ich an deiner Stelle hätte Ichs genauso gemacht. Wir müssen einfach mal für eine Sekunde nachdenken, bevor wir andere verurteilen.

  11. Olga • 9. April 2020

    Mutig und Grade! So wie ich deinen Blog liebe!!!!

  12. Chiara • 9. April 2020

    Mega Blogpost!!! Er fasst so viele Dinge perfekt zusammen, die sich hier in den letzten Jahren abspielen und nun noch einmal einen richtigen Schwung erleben. Ich merke so oft, dass ich super zurückhaltend bin, meine Meinung zu schweren politischen oder gesellschaftlichen Themen kundzutun, während viele andere völlig undifferenziert ihr Wissen aus dem Internet als die einzige Wahrheit darstellen. Alles wird über einen Haufen geworfen, große Teile der Gesellschaft von anderen stigmatisiert. Als Anwältin kann ich teilweise gar nicht fassen, was für Maßnahmen auf der Grundlage des Infenktionsschutzgesetzes bereits erlassen worden. Nie hat es seit Kriegszeiten eine derartige Grundrechtsbeschränkung gegeben, in der uns viele Grundrechte fast völlig genommen werden. Viele nehmen das einfach so hin und schreien sogar noch nach mehr, mehr Kontrolle, mehr Strafen, mehr Polizei. Das ist so beängstigend. Ich finde es auf jeden Fall super, dass du dich auch den schweren, derzeit unangenehmen Themen annimmst und so tolle Arbeit leistest. Vielen Dank dafür :)!

  13. Emilia • 9. April 2020

    Smart gesagt! Stimme dir 110% zu

  14. Karin • 10. April 2020

    Du hast so recht! Ist vielleicht irgendwie komisch der Vergleich aber musst grade am Karfreitag an deine Worte denken. So unnötig Menschen fertig zu machen, weil Sie anders denken! Mach weiter so, ich kann mir vorstellen, dass es schon viel Mut braucht um sich überhaupt mit solchen Dingen öffentlich zu beschäftigen.

  15. Hannah • 10. April 2020

    Stimmt, man sollte wirklich mal etwas ruhiger miteinander umgehen. Bei Corona ist es einfach nur krass wie alle mit dme Handy rumlaufen und einen auf Oberlehrer machen und Menschen filmen und beleidigen. Macht mich sehr traurig.

  16. KristinaKral.blog • 30. April 2020

    Das Outfit ist echt klasse!

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