Masks on? A Future Fashion Perspective

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Aus dem Asiatischen Raum, insbesondere Japan, kennen wir die Gesichtsmasken schon lange. Sie gehörten schon vor der Corona Pandemie fest ins Stadtbild der mega Metropolen wie Tokyo.

In der westlichen Welt jedoch waren Gesichtsmasken bis vor kurzem verpönt und äußert selten. Erst die Pandemie machte sie zum stylischen Accessoire. Viele Brands, unter Anderem high fashion Labels wie Balenciaga & Louis Vuitton sprangen auf den Zug auf und auf einmal waren die Maske nicht mehr nur nötiger Schutz sondern vielmehr angesagtes it-piece. Für Modemarken und Retailer waren die Masken in jedem Falle ein willkommener Ersatz für wegbrechende Einnahmen aus Anderen Sparten.

Nach einem Jahr ist nun der Impfstoff gegen das Virus vorhanden und es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann die Masken nicht mehr relevant für die Eindämmung der Pandemie sind.

Die Frage ist nun: Bleiben Masken als modisches Accessoire dennoch erhalten?

Die Antwort darauf wird weniger im Design der Masken als in den persönlichen Gewohnheiten der Konsumenten zu finden sein. In Japan bspw. herrscht (begründet oder nicht) eine größere Angst vor Ansteckung mit Krankheiten, was dazu geführt hat, dass grundsätzlich bspw. in öffentlichen Verkehrsmitteln Gesichtsmasken getragen werden. Die Menschen haben durch die Maske das Gefühl sicherer zu sein und kein Risiko für Andere darzustellen.

Wird sich dieses Gefühl auch in der westlichen Welt durchsetzen? Ich persönlich bezweifle das, obwohl ich einige sehr schöne Masken über die Zeit gesehen und besessen habe.
Zum einen sind sie für Frauen die Make-Up tragen absolut unpraktisch und zum Anderen habe ich das Gefühl, dass durch den nun schon lange bestehenden Maskenzwang eine gewisse Abneigung gegen die Gesichtsbedeckung entwickelt wurde. Ich bspw. habe vor der Pandemie auf Reisen durch Asien sehr häufig Masken getragen, weil ich das Gefühl hatte, sie geben mir ein kleines bisschen Distanz und Privatsphäre in oft sehr überfüllten Orten zurück.
Nachdem ich nun fast 1 Jahr, teilweise auch unter freiem Himmel sowohl modische als auch medizinische Masken tragen musste und noch muss, fühle ich beim tragen weniger Sicherheit als dass es mich beengt.

Marilyn Monroe hat einmal gesagt, das Lächeln sei das Schönste was eine Frau tragen könne. Ich stimme ihr zu werde wohl keine Masken von Designer mehr kaufen, so schön sie auch sein mögen.

 

ENG

We have known and seen face masks for a long time. Especially in Asia they are common & even before the corona pandemic, they were an integral part of the cityscape of mega metropolises like Tokyo.

In the western world, however, face masks were frowned upon and extremely rare until recently. It was the pandemic that made them a stylish accessory. Many brands, including high fashion labels such as Balenciaga & Louis Vuitton jumped on the bandwagon and suddenly the mask was no longer just necessary protection but rather a trendy it-piece. For fashion brands and retailers, the masks were in any case a welcome substitute for declining revenues from other sectors.

After a year, the vaccine against the virus is now available and it is probably only a matter of time before the masks are no longer relevant for containing the pandemic.

The question now is: will masks still be retained as a fashion accessory?

The answer to this will be found less in the design of the masks than in the personal habits of the consumer. In Japan, for example, there is (justified or not) a greater fear of infection with diseases, which has led to the fact that face masks are generally worn, for example on public transport. The mask gives people the feeling of being safer and not presenting any risk to others.

Will this feeling also prevail in the western world? Personally, I doubt it, although I’ve seen and owned some very beautiful masks over time.
On the one hand, they are absolutely impractical for women who wear make-up and, I have the feeling that the long-standing mask requirement has developed a certain aversion to face covering. For example, I often wore masks when traveling through Asia before the pandemic because I had the feeling that they gave me a little bit of distance and privacy in often very crowded places.

Now that I have had to (and still have to) wear fashionable and medical masks for almost 1 year, sometimes in the open air, I feel less secure when wearing them but rather uncomfortable.

Marilyn Monroe once said that a smile is the most beautiful thing a woman can wear. I agree with her I will probably no longer buy designer masks, as beautiful as they may be.

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  1. Irina • 16. Mai 2021

    Ich persönlich werde Designer Masken tragen niemals unterstützen! Ganz schlechte Idee von Designern, medizinische Hilfsmittel zu Mode zu erklären! So kann man bald z.B. eine Gehhilfe vermarkten?

  2. Ursel • 17. Mai 2021

    Also am Anfang fand ich das alles noch ganz cool mit den Masken aber vor allem den medizinischen kann ich absolut nichts abgewinnen und irgendwie den von Designern auch nicht mehr. Von mir aus kann der Trend nach Corona dann auch wieder verschwinden.

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