The Mindset

palina kozyrava

DE

Die Mindsetfalle

Inzwischen liest und hört man nahezu täglich über den Einfluss, den Social Media auf unser Leben bereits genommen hat, weithin nimmt und vor allem zukünftig noch nehmen wird. Immer wieder werden Likes, Views und andere Kennzahlen als Parameter genannt, um zu bestimmen wie beliebt, schön oder erfolgreich ein Mitschüler, Schauspieler, Musiker oder eine Firma ist.

Ich habe bereits einige Talks auf Instagram gemacht, in denen ich auf die Entwicklung im Bereich Social Media eingegangen bin und habe dabei immer wieder betont, dass Creator einerseits und die Konsumenten auf der anderen Seite gefragt sind, der negativ Entwicklung entgegen zu steuern. Creator sind hierbei übrigens nicht nur Menschen ab einer bestimmten Followerzahl sondern wir alle, jeder der etwas hochläd und seiner Kreativität freien Lauf lässt.

Mehr und mehr Menschen behaupten, der Instagram Feed sei zu einer Art digitalem Lebenslauf geworden, eine Art Setkarte (vergleichbar mit der eines Models) mit der wir uns für private und geschäftliche Beziehungen empfehlen. Wer sich diesem Muster zu entziehen versucht, dem wird suggeriert, er oder sie finde gar nicht mehr statt.

Viele messen einen Menschen und seinen Stellenwert in der Gesellschaft an so absurden Kennzahlen wie Likes. Das hat den kreativen und entfesselten Charakter der Platform Facebook bereits den Todesstoß gegeben und auch Instagram befindet sich was diese Punkte angeht in einer immer währenden Abwärtsspriale.

Dabei sagt die Likezahl absolut nichts darüber aus wie gut Content ist oder wie schön und toll ein Mensch ist. Ein Computeralgorithmus entscheidet was ihr seht in eurem Feed und was nicht. Nur was vorher von vielen anderen Menschen oder Bots für gut empfunden wurde, sprich geliked, bekommt das Prädikat „gut“ und wird in eurem Feed abgespielt. Ein Computer entscheidet somit was ihr seht.

Das ist vergleichbar mit einer Playlist die an eurem persönlichen Musikgeschmack vorbei, streng nach Zahlen ständig Helene Fischer Songs für euch abspielt, obwohl ihr Atemlos durch die Nacht noch nie gut fandet. Nur weil viele etwas gut finden, muss es noch lange nicht gut sein und erst recht nicht allen gefallen.

Dem Algorithmus jedoch ist das naturgemäß egal und er verstärkt einen psychologischen Effekt, der in uns Menschen tief verankert ist. Wir alle haben die Tendenz, etwas was von vielen bestätigt wurde auch zu bestätigen. Es gibt viele psychologische Tests die bspw. zeigen, dass wenn 9 von 8 Menschen in einer Gruppe behaupten etwas gesehen zu haben (das de facto nicht existiert) dies auch von der 9 Person, wider besseren Wissens, aus Gruppenzwang bestätigt wird.

Dieser Effekt ist umso stärker, da auf Instagram ein verhältnismäßig junges Publikum unterwegs ist. Für junge Menschen ist es ohnehin sehr schwierig heutzutage ihre Zugehörigkeit zu finden, sich eigenständig zu positionieren und auch mal Nein zu etwas zu sagen. Wird eine Person oder Content nun bspw. von 20.000 Menschen geliked dann fällt es vielen sehr viel leichter selbst auf den Like Button zu drücken, als wenn man der oder die Erste ist, dem ein Bild (virtuell) gefällt.

Das hat vor allem etwas mit unserem Mindset zu tun. Wie wir programmiert sind.
Ein Teil meiner Tätigkeit und Motivation ist es diese starre Programmierung in den Köpfen da draußen zu brechen und euch zu mehr eigenständigem und vor allem kreativerem Denken anzuregen.

Wieso hat das Internet nicht zu mehr Vielfalt geführt? Die technische Entwicklung schreitet sehr schnell voran während wir mit unserem Mindset stehen bleiben und somit das Angebot, welches das Internet nach wie vor bietet nicht wahrnehmen und erkennen.

Schaut man sich die Musik oder den Inhalt auf Instagram an in den letzten 3 Jahren so ist dieser immer einheitlicher geworden. Man könnte sagen, dass alles zu Schlager wurde. Das hat vor allem damit zu tun, dass sich Creator wie Künstler nur in eine Richtung bewegen möchten: Wachstum, Reichweite und Relevanz und Umsatz natürlich.
Ich würde mal ganz frech behaupten, dass der Helene Fischer Effekt bereits seit Jahren tausendfach alleine in Deutschland kopiert wurde. Die Beatfolge, die Stimme, die Optik und Bühnenshow. Alles wird kopiert und man versucht auf den Massenmarkt zu drängen. In der Rap Musik gibt es seit Drake oder in Deutschland seit Bonez MC Album „Palmen aus Plastik“ den gleichen Copycat-Effekt. Resultat: Der Musikmarkt wird langweilig. Es kommt zwar insgesamt mehr Inhalt aber dieser wiederholt sich permanent und verliert an Individualität.

Bei Instagram ist es genau das gleiche: Eine Hand voll Mädels in Deutschland haben Erfolg durch eine bestimmte Art von Content. Der Einfachheit halber greife ich mir das beliebte Beispiel der „Lichterketten-Bilder“ heraus. Wie viele Profile kennt ihr, die inzwischen diesen Modus kopieren? Eine Lichterkette, ein Fell und eine Popcorntüte Zuhause platzieren und ein gestelltes Bild mit dem Freund machen – fertig ist die Erfolgsformel. Sogar die Filter werden kopiert oder noch einfacher sogar direkt vom Idol gekauft. Inzwischen sehe ich oft Privatleute, die mit diesen Presets ausgerüstet einen gigantischen Aufwand betreiben, um diese Form der bereits von anderen kopierten Bilder wiederum zu kopieren. Wer ein Preset eines bereits sehr erfolgreichen Influencers verwendet, tötet in meine Augen jede Originalität bereits im Ansatz. So erschafft man kein eigenes Bild sondern malt nur nach Zahlen. Nach diesem Muster kann man schließlich sogar Picasso nachmalen – doch erreicht eben keinerlei Kreativität die erst Picasso zu dem Jahrhundertkünstler machte. Das Idol zu kopieren hat noch nie zu Erfolg geführt – oder habt ihr jemals einen Song von einem Michael Jackson Imitator gefeiert?

Also warum wird so viel kopiert? Die Lesbarkeit von Likes, Views und Followern übt einen unglaublichen Druck auf alle Menschen die darin partizipieren aus. Hierzu gibt es einen ganz interessanten Artikel meine Kollegin Vicky Wanka HIER.

Egal ob Schüler im Klassenverband oder Infuencer, alle befinden sich in der gleichen Mindsetfalle. Dabei sollte das Internet doch grade die Einseitigkeit aufbrechen bzw. Interessen vervielfältigen. Jeder kann grundsätzlich im Internet stattfinden und seinen Interessen nachgehen. Und doch wird alles immer enger und alle kopieren einige Wenige. Insofern hätten wir Instagram gar nicht gebraucht, denn Geschmacksbevormundung gab es vorher schon – nur eben durch Moderedakteure oder generell die alten Medien. Heute entscheidet dann eben ein Computeralgorithmus was euch gefällt. Ob das nun besser ist weiß ich nicht.

Die Industrie macht sich die von mir beschriebenen Effekte und Dynamik zu nutze und zwingt Menschen Produkte auf, die sie normalerweise niemals gewollt hätten doch das Gefühl kriegen, es haben zu müssen, um weiterhin dazu zu gehören. Konkretes Beispiel sind die „ugly“ Balenciaga Sneaker „Triple S“. Ich vermute mal, dass 99% der Leute, die damit rumlaufen, sich vor 2 Jahren über solche Schuhe lustig gemacht hätten. Weil aber viele große Accounts auf Instagram diese Schuhe promotet haben, geben Leute buchstäblich ihr letztes Hemd für diesen Schuh. Die Dior Saddlebag ist möglicherweise ein noch bizarreres Beispiel. Letztes Jahr auf Ebay lag die Tasche bei max. 300Euro. Jetzt explodieren die Vintage Modelle, weil Dior sie an ein paar Influencer geschickt hat und jeder ein Teil dieses exklusiven Kreises sein will. Der Algorithmus spülte zwangsläufig die Bilder der Tasche in euren Feed und es entstand der Eindruck, man müsse sich diese unbedingt kaufen. Viele Likes heißt aber nicht dass ein Produkt gut ist -zwar auch nicht umgekehrt – aber ich möchte dass meine Follower diese Mechanismen hinterfragen.

Um euch meinen Punkt noch klarer zu machen möchte ich noch ein Beispiel aus dem Kunstbereich bringen, das ich kürzlich bei Twitter gelesen habe: Stellt euch vor, ihr geht ins Museum und unter einem Bild steht klein die Anzahl der Likes oder Views seit der Museumseröffnung. Den Chagall haben sich diese Woche die Leute durchschnittlich nur 2 Sekunden angesehen, deshalb wird er ab jetzt in eine dunkle Ecke gehängt und dafür nimmt der Warhol einen noch prominenteren Platz in der hellsten Halle ein, weil er so vielen Schulklassen unheimlich gut gefallen hat und auch oft fotografiert wurde. Vielleicht ist euch aber Pop Art viel zu banal und ihr möchtet etwas anderes sehen als die Kiddies? Pech gehabt, denn die Masse hat vorher entschieden was ihr seht und was nicht. Also: Warhol ansehen und glücklich sein ;).

Das ist absurd oder? Im Museum käme niemand auf die Idee so einen Mechanismus einzuführen und doch ordnen wir uns diesem Grundgedanken Tag für Tag unter & akzeptieren ihn ohne uns dagegen zu wehren.

Wieso sehe ich so oft Profile auf Instagram, denen ich ansehe, dass sie eigentlich super individuell sein möchten und auch könnten und doch folgen sie sozusagen den Mainstream „Standard Profilen“ auf Instagram (Chiara und Co.). Das gilt sogar Geschlechterübergreifend: Ich kenne Jungs aus meinem Dorf in der Nähe von Stuttgart, in dem ich ein paar Jahre gelebt habe die völlig an ihren Interessen vorbei irgendwelchen riesigen Accounts auf Instagram folgen, die ausschließlich Werbecontent für Frauen erstellen.

Alle die etwas im Internet hochladen oder nur zusehen, egal ob Influencer oder einfach Privatperson mit 10 Followern müssen sich fragen ob sie sich einfach zu einem industriellen Produkt bzw. Konsumenten machen lassen wollen oder wieder selbst kreativ sein möchten.

Klar ist es schön viele Likes und Follower zu haben. In meinem Job ist das ja letztlich essentiell und natürlich würde ich gerne in der Oberliga diesbezüglich spielen.
Natürlich wäre ich gern die größte Bloggerin Deutschlands und würde gerne mehr Geld verdienen und noch mehr Leute da draußen erreichen und somit inspirieren können ABER nicht für jeden Preis.
Zahlen lügen nicht: Ich bin bei Weitem nicht Deutschlands größte Influencerin und trotzdem mache ich fantastischen Content ohne mich zu verbiegen für den Erfolgsmodus. Wenn ich grüne Haare darstellen will, mache ich das – egal ob es meinen Kunden, Freunden oder wem auch immer nicht passt. Ich will, dass Palina für etwas steht. Dass jeder da draußen weiß woran er ist und dass jeder etwas mitnehmen kann wenn er auf mein Profil kommt. Ein Feeling, dass ihn oder sie inspiriert der einfach für einen Moment berührt.

Ich will, dass ihr diesen Text lest, ihn versteht und falls ihr es noch nicht getan habt, aus dem Mainstream Mindset, alles zu feiern was die Masse für gut befunden hat ein kleines Stückchen ausbrecht. Ich will, dass ihr seht und fühlt was ich fühle. Der Text soll euch Inspirieren und die Augen öffnen.

Überprüft euch selbst, ohne euch direkt zu belügen. Hinterfragt euch, ob ihr Dinge macht weil sie alle machen oder ihr sie selber gut findet. Das klingt banal aber es kann euch die Augen öffnen.

Ihr müsst nicht Chiara folgen weil es alle machen. Ihr sollt ihr folgen wenn ihr sie gut findet. Sucht nach Kreativität, auch wenn ihr dafür über die „Entdecken“ Seite bei Instagram hinaus gehen müsst.

Eure PALINA KOZYRAVA

 

 

ENG

Currently one reads and hears almost daily about the influence that social media has already taken on our lives. In our world Likes, Views and other metrics are called parameters to determine how popular, beautiful or successful a classmate, actor, musician or company is.

I’ve already done some talks on Instagram, where I’ve spoken out on social media development, emphasizing that creators, on the one hand, and consumers, on the other hand, need to counter the negative development. Incidentally, creators are not just people with a certain number of followers, but anyone who uploads something and lets his or her creativity run wild.

More and more people claim that the Instagram feed has become a kind of digital CV, a kind of model set card that we use to recommend ourselves for private and business relationships. Anyone who tries to escape this pattern, is being made to believe that he or she does not even exist anymore.

Many measure a person and his status in society on such absurd figures such as Likes. This has already killed the creative and unleashed character of the Facebook Platform and also Instagram is in terms caught in a never-ending downspring.

The numbers do not say anything about how good content is or how beautiful and great a person is. A computer algorithm decides what you see in your feed and what you don’t. Only what was previously approved by many other people or bots, gets the predicate „good“ and will be displayed to you. A computer decides what you see.

This is similar to a playlist that does not care about your personal music tastes, strictly following numbers, suggesting Helene Fischer songs for you, though you hate her songs. Just because many find something good, it does not have to please all.

However, this does not matter to the algorithm, and it reinforces a psychological effect that is deeply rooted in us humans. We all have the tendency to confirm something that has been confirmed by many before. There are many psychological tests that prove this. For example: When 9 out of 8 people in a group claim to have seen something (which in fact does not exist) it is likely that the 9th person, against better knowledge, confirm the sight out of peer pressure.

This effect is even stronger, as Instagram has a relatively young audience. It is very difficult for young people today to find their own affiliation, to position themselves independently and even to say no to something at all. If a person or content is being liked by 20,000 people, for example, it will be much easier for many to click on the Like button than if you are the first person to like a picture virtually.

This has something to do with our mindset. How we are being programmed.
Part of my job and motivation is to break that rigid programming in the minds out there and encourage you to be more independent and, above all, more creative in your thinking.

Why did the Internet lead not to more diversity? The technical development progresses very fast while we stand still with our Mindset. We do not even recognize the variety the the net offers anymore.

If you look at the music or the content on Instagram in the last 3 years it has become more and more similar. You could say that everything became folk music. This has to do with the fact that creators only seem to move in one direction: growth, reach, relevance and money after all. I would boldly say that the Helene Fischer effect has been copied thousands of times in Germany alone for years. The beat, the voice, the optics and stage show. Everything is being copied and artists try to push for the mass market. In rap music, there has been the same copycat effect since Drake or in Germany since Bonez MC album „Palmen aus Plastik“. Result: The music market is getting boring. Although there is more content, there is less individuality.

It’s the same with Instagram: A handful of girls in Germany succeed with a certain kind of content. For the sake of simplicity, I grab out the popular example of „light string“ pictures. How many profiles do you know that copy this mode of sucess? Place a light string, a fur and a popcorn bag at home and make a staged picture with the boyfriend – the formula for success is easy it appears. Even the filters are being copied or, even easier, bought directly from the idol. In the meantime, I often see private individuals who, equipped with these presets, make a gigantic effort to copy these images that are already a copy. Anyone who uses a preset of an already very successful influencer kills in my eyes every originality in the beginning. It is like painting after numbers rather than creating an own artwork. After all, you can even copy Picasso after this pattern – but you can not achieve any creativity that made Picasso an artist of the century. Copying the idol has never been successful – or have you ever loved a song by a Michael Jackson impersonator?

So why is so much getting copied? The visibility of Likes, Views and Followers exerts incredible pressure upon all people who participate in it. Regarding this issue there is a very interesting article from my colleague Vicky Wanka HERE.

Whether students in class or Infuencers, all are in the same mindset trap. At the same time, the internet should just break up one-sidedness or duplicate interests. Everyone can basically take place on the Internet and pursue their interests. And yet everything is getting more narrow and everyone is copying the successful few. In this respect, we would not have needed Instagram or the Internet at all, because there was already taste control – only by fashion editors or generally the old media. Today decides a computer algorithm what you have to like. Whether that is better – I do not know.

Industry is taking advantage of the effects and dynamics I’ve described, forcing people to buy products that they would never have wanted, but feel like they need to have them to be part of society. A concrete example is the „ugly“ Balenciaga sneaker „Triple S“. I suspect that 99% of the people who run around with it made fun of such shoes 2 years ago. But with so many big accounts on Instagram promoting these shoes, people literally now give their last shirt to own this shoe. The Dior Saddlebag may be an even more bizarre example. Last year on Ebay the bag was max. 300 Euro. Now the vintage models are exploding because Dior has sent the new ones to a few influencers and everyone wants to be part of this exclusive circle. The algorithm inevitably flushed the pictures of the bag into your feed and the impression came up that you had to buy them. But many Likes do not mean that a product is good – or vice versa – but I want my followers to question these mechanisms.

To make my point even clearer, I would like to share an example from the art world that I recently read on Twitter: Imagine you go to the museum and under a picture is a small number of likes or views since the museum was opened. The Chagall people have looked at only 2 seconds on average this week, so therefore they hang it in a dark corner and the Warhol gets an even more prominent place in the brightest hall, because it was so much enjoyed by many school classes and the kids often photographed it. Maybe Pop Art is too banal for you however and you want to see something different than the kiddies approved? Bad luck, because the crowd has decided what you see and what not. So: Look at the Warhol and be happy ;).

That’s absurd, isn’t it? Nobody in the museum would come up with the idea of introducing such a mechanism, and yet we subscribe to this basic idea day by day and accept it without defending ourselves against it.

Why do I see so many profiles on Instagram, which I look at, and say to myself: Actually you are super individual and could do so much with your creativity and yet you follow the mainstream „standard profiles“ on Instagram (Chiara and Co.) and they poison your mind. That’s even true across genders: I know guys from my village near Stuttgart, where I’ve lived for a couple of years, following big accounts that create content only for girls…

All who upload something on the internet or just watch, whether influencer or simply a private person with 10 followers have to ask themselves whether they simply want to be an industrial product or consumer or want to be creative again.
Of course it is nice to have many likes and followers. In my job that is ultimately essential and of course I would like to play in the big league in this regard.
Of course, I would like to be the biggest blogger in Germany and I also would like to earn more money and reach out to more people out there and thus be able to inspire them BUT not for any price!
Numbers do not lie: I’m far from being Germany’s biggest influencer and yet I’m doing fantastic content without bending myself for the success mode. If I want to show you green hair, I do it – no matter if it does not suit my partners, friends or whoever. I want the name Palina to stand for something. That everyone out there knows what my content is about and that everyone can take something with them when they come to my profile. A feeling that inspires him or her or simply touches for them for brief moment.

I want you to read this text, understand it, and if you have not already done so, break out of the mainstream mindset to do everything that the masses approved before. I want you to see and feel what I feel. This text should inspire you and open your eyes.

Check yourself without lying to yourself. Wonder if you’re doing things because they’re all doing it or you like them yourself. That sounds banal but it can open your eyes.

You do not have to follow Chiara because everyone does it. You should follow her if you like the content. Look for creativity, even if you have to go beyond the Discover page on Instagram.

Your PALINA KOZYRAVA

palina kozyravapalina kozyravapalina kozyrava

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  1. Maria • 2. Dezember 2018

    Wahre Worte – finde es toll, daß du auch solche Themen auf deinem Blog ansprichst.

  2. Hannah • 3. Dezember 2018

    Du hast Recht! Sehr guter Blogpost der sich auch mal mit einem wichtigen Thema befasst, dass uns einfach alle angeht. Menschen sind so Gleichgültig geworden in vielerlei Hinsicht und hinterfragen gar nix mehr. Ist fast Merkwürdig dass ich grde auf einem fashionblog dS zum ersten Mal so gebündelt lese. Lg und bleib wie du bist!

  3. Hannah • 3. Dezember 2018

    Du hast Recht! Sehr guter Blogpost der sich auch mal mit einem wichtigen Thema befasst, dass uns einfach alle angeht. Menschen sind so Gleichgültig geworden in vielerlei Hinsicht und hinterfragen gar nix mehr. Ist fast Merkwürdig dass ich grde auf einem fashionblog dS zum ersten Mal so gebündelt lese. Lg und bleib wie du bist!

  4. ТП • 3. Dezember 2018

    Замечательно написано! Актуальная тема ! Это технология создания массового продукта, массового сознания… обидно, что интернет предлагает обширнейшую информацию на любой вкус: лекции, статьи гениальных интереснейших !людей, отдаленное просвещение в любом уни мира, колоссальный выбор музыки … и что ? Только малая толика людей пользуется этими дарами, массы, как впрочем и всегда – серые, безграмотные и не любопытные. Цвет на улице – серый ….

  5. Anna • 4. Dezember 2018

    Super geschrieben, wichiges thema!

  6. Christina • 4. Dezember 2018

    Hallo Palina,
    dieses wichtige Thema hast du wirklich super beschrieben. Ich muss sagen ich poste nichts auf Instagram sondern möchte mich nur inspirieren lassen. Deswegen habe ich mir auch letztens meine Abos vorgenommen und etwas aussortiert. Was mich besonders beschäftigt hat und mir am Ende vor mir selbst peinlich war, war dass ich teilweise Bilder von Bloggern geliked habe weil meine Freunde sie liken. Gleichzeitig habe ich manches nicht geliked eben weil andere das nicht getan haben.
    Eben deswegen finde ich es super wenn du mit deinem blogpost noch ein paar Leuten die Augen öffnest.
    Vielen Dank!

  7. Mary Lou • 4. Dezember 2018

    Toller, intensiver Post – in welchem meiner Meinung nach sehr viel Wahrheit steckt. Besonders gut fand ich das Beispiel „Malen nach Zahlen“ :-). Deine inhaltlichen Posts finde ich allgemein sehr gut, gern mehr davon!
    lots of love,
    ML

  8. Christin • 5. Dezember 2018

    Super und wichtiger Beitrag!

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