THOUGHTS: ANGST

we are equal hoodie palina kozyrava pralina shop

DE

Ich möchte euch zukünftig auf meinem Blog über die Themen Fashion, Event und Reisen hinaus, Gedankenanstöße geben und euch zum diskutieren anregen. Immer wenn mich ein Thema beschäftigt, möchte ich unter dem Topic „Thoughts“ mit euch darüber diskutieren und meine Gedanken teilen. Im ersten Teil geht es um ein etwas ernsteres Thema: Ängste.

Diese Sparte auf meinem Blog soll auch von Euch leben, ich weiß, viele lesen und folgen lieber still, aber mich interessiert was ihr denkt, wie euer Leben aussieht und was euch bewegt. Ob es nun um Fashion geht oder nicht. Für einen Kommentar braucht ihr euch nicht zu registrieren und bleibt anonym.

Ängste hat glaube ich fast jeder an einem gewissen Punkt in seinem Leben. Ich bin jetzt keine Anfang 20 mehr und lebe ein Leben, von dem viele träumen aber nur wenige wissen wie es wirklich hinter den Kulissen aussieht. Ich möchte mich in diesem Artikel nicht beklagen sondern einfach erzählen wie ich mich fühle.

Gemeinsam mit meinem Freund haben wir ein respektables Business erschaffen. Als wir angefangen haben, hatte ich nicht viele Follower und nur ein paar Menschen haben meinen Blog gelesen. RTL (Blogwalk) und Max haben damals Potential darin gesehen und so wurden wir das was wir heute sind.

In meinem Job lebt man von Tag zu Tag. Mal kommen viele Anfragen von guten Kooperationspartnern, mal nicht. Mal verdiene ich gut, mal gehe ich mit Minus aus einer Fashionweek. Planen kann ich mein Leben nicht. Früher hat mich das weniger gestört aber ich merke wie ich langsam auch mal 2-3 Tage weiter denken möchte, mir vorstelle eine Familie zu haben und Mika nicht immer bei meinen Schwiegereltern abgeben zu müssen wenn wir wieder unsere Koffer packen. Stand jetzt ist all das nicht möglich. Wie geht es weiter? What’s the next step?

Ich muss immer lachen wenn ich lese, dass Blogger Millionen verdienen und im Luxus leben. Ich kenne die ganze Szene in Deutschland. So richtig viel Geld verdienen nicht mehr als 3 Mädels. Je älter dieses Buiseness wird, umso mehr habe ich das Gefühl, die ganz großen Influencer (nahe an oder über 1Mio. IG Follower) teilen sich den ohnehin schon kleinen Kuchen unter sich auf. Alle essenswerten Stücke werden verputzt und für den Rest bleiben die Krümel übrig. Um diese Krümel findet ein erbitterter Kampf statt, weil neben den etablierten Bloggern auch jede Menge neue Instagrammer auf der Bühne erscheinen, die davon leben wollen.

Was glaubt ihr, warum manche für Waschmittel, Mini Salamis oder Discounter-Mode Werbung machen? Weil sie leben müssen, weil Mieten und Versicherungen bezahlt werden wollen und weil es irgendwie weiter gehen muss. Auch wenn ich oft über diese Art des Influencer-Marketings lachen muss – ich weiß warum es nach wie vor täglich stattfindet.

Auch ich quäle mich mit manchen Anfragen. Mir wurde schon viel Geld geboten damit ich bspw. Gleitmittel oder Vibratoren bewerbe. Ich habe das abgelehnt, da ich nicht mit der Prämisse angetreten bin aus dieser Tätigkeit auf Teufel komm raus das meiste Geld zu schlagen. Ich habe mich Anfang des Jahres sogar entschieden die Werbung auf meinem Kanal noch weiter zu begrenzen. Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen, da ich mich deswegen einschränken muss, aber ich möchte nicht irgendwann auf Heute zurückblicken und sagen: „Wow eigentlich kann ich nicht mehr in den Spiegel gucken – mehr als eine Dauerwerbesendung wars nicht.“

In einer Gesellschaft, in der sich viele nur über die Höhe der Zahl auf ihrem Bankkonto definieren ist es manchmal etwas schwer für mich zu sagen: Ok hier wollte ich zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben angekommen sein. Auch weil die Lücke zwischen Einnahmen und Lifestyle bei allen in der Branche so eklatant auseinander klafft.

Auch wie die Kooperationen inzwischen verteilt werden hat eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Die Mitarbeiter in den Agenturen (Vermittler zwischen Blogger und Firma) entscheiden oft genug nach persönlicher Präferenz. Das macht es für mich als „Nischenprodukt“ mit außergewöhnlichem Style natürlich nicht grade leichter, da ich nicht Jedermanns persönlichen Geschmack treffe. Das ist natürlich nachvollziehbar und in jedem Bürojob wird die Beförderung auch eher nach Nasenfaktor als nach Leistung vergeben – dennoch ist es oft frustrierend.

Ich bin sicher keine unsichere Person, doch die ständige Vergleichbarkeit mit anderen über Social Media erwischt auch mich manchmal echt auf dem falschen Fuß. Kürzlich war die New Yorker Fashion Week und wenn ich manche Mädels auf den Events und Shows dort sehe, fragt man sich unweigerlich „Warum bin ich nicht dabei? Habe ich zu wenig Follower? Bin ich nicht schön genug? Bin ich nicht nett genug? Passt meine Nase irgendwem nicht? Soll ich überhaupt noch weiter machen?“. Man fängt an, sich permanent zu hinterfragen und überlegt sich zu ändern. Bei manchen Influencern ist das übrigens sehr gut in der sich ständig ändernden Bildsprache erkennbar. Manche ändern alles, um irgendwie auf einen Zug aufzuspringen. Man kennt das noch aus der Schule: Damals hat man sowas „Mitläufer“ genannt und es war immer die Gruppe an Menschen die ich am wenigsten verstanden habe. Social Media hat diesen sozialen und Erfolgsdruck noch verstärkt. Sich davon nicht unterkriegen zu lassen, und man selbst zu bleiben, verlangt einiges an Kraft ab.

Übrigens nicht nur von Bloggern sondern auch von ihren Followern.

Auf einmal stellt man wirklich alles in Frage und Angst steigt in einem auf, nicht gut oder erfolgreich genug zu sein. Auch in meiner Karriere gab es Punkte, an denen ich überlegt habe aufzuhören mit dem Bloggen. Ich bin froh es nicht getan zu haben und heute darüber berichten zu können.

Wenn solche Ängste aufkommen braucht man Menschen in seinem Leben, die einem Halt geben und einen eben nicht hinterfragen. Diese Menschen habe ich und bin dafür unendlich dankbar. Sie geben mir Halt und fangen mich auf wenn ich zweifle. Ich habe meinem Freund mal gesagt, dass ich mich ohne Ihn sicher irgendwo in Discounter-Kooperationen verloren hätte. Er hat das zwar sofort verneint, doch ich bin einfach nur froh, dass ich es nicht selbst herausfinden musste. Er berät mich bei all meinen Entscheidungen und ich weiß wie unendlich wichtig das ist.

Was ist nun das Fazit aus diesem langen Artikel?

Ich habe euch viel über mein Business, die Blogger Szene erzählt, aber fast jedes Business hat mit Menschen zu tun – überall in eurem Job – wirklich egal ob ihr Briefträger, Mechaniker oder Banker seid, werdet ihr an einem Punkt ankommen, an dem ihr an euch als Person oder dem was ihr tut zweifelt. Ich möchte euch dazu ermutigen weniger zu zweifeln und euch selbst treu zu bleiben. Schaut weniger Instastories und fragt euch nicht warum ihr nicht in LA oder NY sitzt oder die neueste Designertasche besitzt. Schart Menschen um euch, die euch so mögen wie ihr seid. Ihr braucht keine 500 Facebook friends – 2 echte sind besser. Bleibt euch selbst treu, gebt keinem Druck nach und tut was ihr liebt.

Niemand ist frei von Ängsten – wie wir damit umgehen entscheidet ob wir glücklich werden.

P.S. Auf den Bildern meines Posts trage ich meinen Hoodie, mit dem ich sagen will, dass es einfach egal ist, ob ihr ein einfacherer Arbeiter oder Donald Trump seid. Wir sind alle gleich – alle nur Menschen.

Eure PALINA KOZYRAVA

 

 

ENG

In the future, I would like to share some things on my blog that go beyond topics like fashion, events and travel and encourage you to discuss more. Whenever I am concerned about a specific topic, I would like to discuss it with you and share my thoughts. The first part is about a rather serious topic: fears.

This section on my blog is also meant to live thru you, I know, a lot of my readers prefer to follow quietly, but I’m interested in what you think, what your life looks like and what moves you. Whether it’s about fashion or not. For a comment you do not need to register and remain anonymous.

I think almost everyone has fears at some point in his/her life. I’m not in my early 20s anymore and I live a life many dream of but few know what it really looks like behind the scenes. I do not want to complain in this article but just tell you how I feel sometimes.

Together with my boyfriend, we have created a respectable business. When we started I did not have many followers and only a few people read my blog. RTL (blogwalk) and Max saw potential in my idea and we became what we are today.

In my job you basically live from day to day. Sometimes many requests from good cooperation partners get to me, sometimes not. Sometimes I earn well, sometimes I make losses during fashion week. I can not plan my life. In the past that did not bother me so much, but I realize how I would like to think about 2-3 days, imagine having a family and not always having to give Mika up to my parents-in-law when we pack our bags again. Now all this is not possible. So what’s next? What’s the next step?

I always laugh when I read that bloggers earn millions and live in luxury. I know the whole scene in Germany. 3 girls are making a lot of money – the rest does not. The older this Buiseness becomes, the more I feel that the very big influencers (close to or more than 1 million IG followers) share the already small cake among themselves. All the pieces worth eating are plastered and the crumbs are left over for the rest. A fierce fight is taking place around these crumbs, because in addition to the established bloggers, there are also plenty of new Instagrammers who want to take their part.

Why do you think, some advertise washing machines, mini salamis or discount store fashion? Because they have to live, because rent and insurance fees want to get paid and because somehow it has to go further. Even though I sometimes laugh about this type of influencer marketing – I know why it still happens on a daily basis.

I struggle with with many requests too. I was already offered a lot of money to I advertise, for example, lubricants or vibrators. I refused that because I did not come up with the premise to get the most money out of this job. At the beginning of the year, I even decided to further limit advertising on my channel. The step was not easy for me, because I have to restrict myself because of that, but I do not want to look back to today at some point and say: „Wow, actually I can not look in the mirror anymore – wht I did was never more than a commercial.“

In a society where many only define themselves by the amount of the number in their bank account however, it is sometimes a bit hard to say: Ok, this is where I imagined to stand in my life at a certain point. Also because the gap between revenue and lifestyle is so brutally divisive for everyone in the industry.

Even as the jobs for us bloggers are distributed nowadays has developed a very unique dynamic. The agency staff (mediators between the bloggers and the companies) often base their decisions on their own personal preference. Of course this does not make it easier for me as a niche product with an extraordinary style, because I do not meet everyone’s personal taste. Of course, this is understandable and in every office job, the upcoming promotion is more likely to go to the bosses buddy than to those with the best performance – but it is often frustrating.

I am certainly not an insecure person, but the constant comparability with others on social media sometimes gets me on the wrong foot. Recently was the New York Fashion Week and when I see some girls at the events and shows there, I inevitably ask myself: „Why am I not there? Do I have too few followers? Am I not beautiful enough? Am I not nice enough? Does anybody not like me? Should I continue at all? „. One begins to constantly question oneself. That becomes obvious if you take a look at how some influencers constantly changingtheir pictures, feed filters and style. Some change everything to jump on a train somehow. You know that from school: Back then you called somebody like that „Mitläufer“ and it was always the group of people I least understood. Social media has reinforced this social- and pressure to succeed. Not letting go of it, and staying yourself requires a lot of strength. By the way, not only from bloggers but also from their followers.

All of a sudden you really question everything and fear increases: The thought of not being good or successful enough. There have also been points in my career when I thought about quitting blogging. I am glad I did not do it and I can blog about it today.

When such fears arise, you need people in your life who give you hold and just question you. I have these people and I am infinitely grateful for that. They stop me and are down for me when I doubt. I once told my boyfriend that I would have been lost somewhere in discounter cooperations without him. He denied that immediately, but I’m just glad that I did not have to find out for myself. He helps me with all decisions and I am really grateful for that.

So what is the conclusion of this long article?

I’ve told you a lot about my business, the blogger scene, but what I said almost applies to every business. Anywhere in your job – really, whether you’re a postman, mechanic or banker, you’ll get to a point where you are doubting yourself as aperson or what you are doing. I want to encourage you to doubt less and stay true to yourself. Look at less Instastories and do not wonder why you are not sitting in LA or NY or owning the newest designer bag. Collect people around you who like you as you are. You do not need 500 Facebook friends – 2 real ones are better. Stay true to yourself, do not give in to pressure and do what you love.

Nobody is free from fears – how we handle them decides if we can be happy in life.

P.S. In the pictures of my post I am wearing my hoodie, that basically has the message: That it does not matter if you are a simpler worker or Donald Trump. We are all the same – all human.

Your PALINA KOZYRAVA

personal blogger posts palina kozyrava pralina shop we are equal sweatshirt hoodie
we are equal hoodie sweatshirt palina shop kozyrava pralina

HOODIE: AVAILABLE HERE

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

,

  1. Bianca • 18. Februar 2018

    Toller Beitrag👍🏼

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Liebe Bianca,
      vielen Dank!
      xxx

  2. Tina • 18. Februar 2018

    Toller Artikel!
    Ängste kennt und hat glaub ich jeder und vor allem ändern sie sich ständig. War früher noch mein größtes Problem gute Noten zu schreiben um studieren zu können oder immer da zu sein wo die beste Party ist, frag ich mich langsam auch wie ich auf lange Sicht mein Leben gestalten will. Aber leider lässt sich ein Leben schlecht planen und man muss einfach loslassen und es auf einen zukommen lassen

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Liebe Tina,
      du hast vollkommen Recht – vielen Dank für Dein Kommentar, Deine Meinung ist mir sehr wichtig!
      <3

  3. An • 18. Februar 2018

    Sehr gut und ehrlich geschrieben. Diese Gefühle kenn glaube ich jeder egal, ob man sich diese gesteht oder nicht!

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Danke liebe An für dein Kommentar!
      <3

  4. Nasti • 18. Februar 2018

    Kenne ich gut – deine positive Art geben mir immer Motivation- bleib wie du bist. 1 million follower brauchst du nicht.

    Lg nasti

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Danke schön liebe Nasti!

  5. Kim • 18. Februar 2018

    Gut geschrieben! Bin durch den Dhl post gekommen und geblieben – weiter so

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      oh es freut mich!
      danke schön liebe Kim!

  6. Nicole • 19. Februar 2018

    Liebe Palina,
    Danke für deine ehrlichen Worte! Danke fürs Mut machen, nicht aufzugeben, weiterzumachen und sich selbst vor allem treu zu bleiben! Ich lese deine Posts unheimlich gerne, weil du einfach die Wahrheit sagst. Bleib so wie du bist! ♥️

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Liebe Nicole, Danke für deine Worte und ich bin supper happy, dass dir meine Beiträge gefallen!

  7. Anna • 19. Februar 2018

    Liebe Palina,

    ich finde deinen Artikel super geschrieben. Gerade in der „künstlichen“ Insta-Welt, in der immer alles perfekt zu sein scheint, ist es gut zu wissen, dass hinter den Profilen doch auch „nur“ Menschen stecken, die die gleichen Ängste und Sorgen haben, wie alle anderen auch.
    Ich fange bald meine Bachelorarbeit an und zweifle dadurch momentan sehr an mir: Schaffe ich es die Arbeit mit einer guten Note zu bestehen? Wie fange ich überhaupt an? Finde ich danach einen Job? Wie mache ich das mit dem Geld? Es tut wirklich gut zu lesen, dass ich nicht alleine mit meinen Ängsten und selbstzweifeln bin!
    Danke dafür ❤️

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Hey Anna,

      Danke für deinen Kommentar. Ich sende dir ganz viel Kraft für den Weg der noch vor dir liegt und bin mir sicher du wirst alles schaffen!!!

  8. Marta • 19. Februar 2018

    I like your article, but you have to consider where girls like us come from. We have already walked a long way – so just keep walking, you will reach you destination.

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Thank you very much for you opinion!
      <3

  9. Franziska Nazarenus • 20. Februar 2018

    Liebe Palina,

    vielen lieben Dank für den sehr offenen Beitrag. Zum Thema Angst kann ich das Buch „4 Versprechen“ empfehlen.

    xx Franzi von http://franziskanazarenus.com

    • Palina Kozyrava • 20. Februar 2018

      Hey Franzi,

      Danke für die Empfehlung, werde es mir definitiv ansehen!

      Lg

  10. Mo Warns • 5. März 2018

    Liebe Palina,
    ein sehr guter Artikel! Die Ängste kann ich gut verstehen, immer wenn man selbstständig ist und sich um alles kümmern muss, nicht weiß wie es in den nächsten Wochen finanziell weiter geht – kann einen zweifeln lassen und die Angst verstärken.
    Ich finde es toll, dass Du so offen darüber sprichst und vor allem, dass Du keinen Dauerwerbeblog sein willst und Dir die Korps genau anschaust. Wie Du selbst sagst, an das große Geld kommen nur 2-3 Influencer/Blogger, für alle anderen bleibt nur ein kleiner Rest und trotzdem streben immer mehr – gerade ganz junge Menschen in dieses vermeintlich glamouröse Leben. Vor einigen Tagen habe ich dazu auch einen Artikel geschrieben. Auch wenn sie jung, hübsch und ihr Leben mit anderen teilen wollen, Durchhaltevermögen, Disziplin, rechnerisches Denken und Frustrationstoleranz haben die wenigsten. Sie sehen nur das vermeintlich große Geld, dass mit ein paar Bildern zu verdienen ist. Einen Beruf, der sie ernähren könnte, meinen sie brauchen sie nicht. Und das sehe ich als echte Gefahr.
    Ich selbst blogge nur im Zweitjob, brauche nicht davon zu leben, aber wenn ich Korps eingehe, will und lasse ich mich nicht unter dem Wert meiner Arbeit bezahlen. Gerade habe ich wieder ein Angebot bekommen, – selbst geschriebener Text , min. 400 Worte, min. 3 eigene Fotos, incl. aller nötigen Links und dafür 62,00 €! Geht gar nicht!!!

    Mir gefällt, dass Du Dir treu bleibst, Dich nicht verbiegst und bitte, bleib so wie Du bist!
    Herzliche Grüße
    Mo
    http://www.just-take-a-look.berlin

    • Palina Kozyrava • 9. März 2018

      Hi Mo,
      I feel you! Als ich vor einigen Jahren angefangen habe, musste ich erstmal ein Jahr komplett umsonst arbeiten. Einer hat mir mal geschrieben, dass ich mich „mal melden soll wenn ich die Heizkosten nicht bezahlen“ kann, er würde mir dann „einen Schal spenden“. Nett oder? :D Mein Artikel soll auch ein bisschen den vielen Mädels die Augen öffnen. Habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut und bin froh dass ich so smarte und reflektierte Leser wie dich habe :)

      LG,

      Palina

  11. Kiki • 13. März 2018

    Hey Palina,

    dein Artikel macht wirklich Mut. Ich selber würde mich im Leben nicht als Blogger bezeichnen. Ich nenne es eher eine Art Onlinetagebuch und selbst da habe ich schon Fehler gemacht und alles wieder auf Null gesetzt.

    Ich bin in meinem Leben grade an einem Punkt, an dem viele Umbrüche stattfinden und für ich es einfach befreiend, wenn ich mich hinsetzen und schreiben kann. Wenn ich Leute tatsächlich dann noch zum Nachdenken anrege umso besser. Allerdings bezweifle ich irgendwie, dass ich wirklich Leser habe, außer mein direktes Umfeld :D Und dennoch ist es einfach die Tatsache, dass man man selbst ist und bleibt, die einen doch auch im wahren Leben sympathisch macht. Ich würde mich ja auch im wahren Leben nie mit jemandem unterhalten, der mir alle fünf Minuten sagt woher seine Kleidung kommt, welches Waschmittel er benutzt oder whatever. Kleine Empfehlungen – ok. Aber man kann es irgendwann auch übertreiben.

    Ich lese deine Artikel gerne und folge dir auch auf Insta immer sehr gerne. Einfach, weil du komplett anders bist und aus dem „Püppi-Rahmen“ rausfällst. Danke dafür :)

    LG Kiki

Impressum | Datenschutz